Willkommen bei Evers-Druck...

Seit dem Jahr 1911 besteht die Firma Evers in Meldorf und hat sich über die Jahrzehnte von einem mittelständischen Betrieb zu einer der führenden Industrie-Druckereien in Europa entwickelt. So können wir Ihnen heute eine umfassende Produkt- und Dienstleistungspalette unter Wahrung unserer Qualitätsansprüche zuverlässig und zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten.

Wir wissen sehr genau, dass Ihr...  weiter lesen



01.03.2011

Weniger Makulatur,  mehr Klimaschutz:

Evers-Druck optimiert Produktionsabläufe nachhaltig

Gefördert durch die Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH

Meldorf – Mit dem Projekt zur Steigerung der Materialeffizienz des Papiereinsatzes
durch Reduzierung von Makulatur und Ausschuss will die Evers Druck GmbH aus
Meldorf zukünftig mehr als 400.000kg Papier pro Jahr einsparen. Das entspricht einer
Vermeidung von 590.000 kg CO2 beziehungsweise der Menge Kohlendioxid, die
durch 4,4 Millionen PKW-Kilometer freigesetzt würde. Diesen Beitrag zum Umweltund
Klimaschutz will die Druckerei erzielen, indem sie ihre Produktionsabläufe mit
Hilfe einer innovativen Online-Prozesssteuerung optimiert.
Das Land Schleswig-Holstein fördert die Entwicklung dieses neuartigen Systems mit
105.000 Euro im Rahmen des Programms „Umweltinnovation“.

„Mit dem neuen System erhalten die Mitarbeiter zu dem Druck- und Verarbeitungsprozess
zu jedem Zeitpunkt in Echtzeit den Status der Effizienz über das Gesamtsystem.
Dadurch werden Abweichungen schnell erkannt, Korrekturen können
umgesetzt und bisher nicht erkannte Optierungspotentiale werden aufgezeigt“, erklärt
Dr. Bernd Bösche, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer
Schleswig-Holstein GmbH (WTSH). Wenn dieser Ausschuss, die so genannte
Makulatur, wie beabsichtigt, „nur“ um 0,5 Prozent gesenkt wird, können die oben
genannten erheblichen Einsparungen erreicht werden, da bei Evers Druck im Jahr
etwa 90.000 Tonnen Papier im Jahr verarbeitet werden. Hinzu kommt, dass sich
auch der Einsatz an Ressourcen Energie, Farben und anderen Stoffen deutlich
senken lässt. Die erhöhte Prozesstransparenz wird auch dazu dienen, die
Störungshäufigkeit einzelner Anlagen und Systeme weiter zu reduzieren, die in der
Folge immer mit Makulaturentstehung verbunden sind (Prozessoptimierung).
Weitergehend wird es möglich werden, die Materialproduktivität einzelner Qualitäten
und Hersteller objektiv zu beurteilen und in den Beschaffungsprozess einfließen zu
lassen. Erreicht wird all das durch eine lückenlose Transparenz der Abläufe und die
daraus resultierende optimierte Prozesssteuerung durch eine Informationserfassung,
-verarbeitung und -visualisierung in Echtzeit, die es in dieser Form für Druckereien
nicht gibt“.

 

 

     



Gemeinsam Zukunft schaffen! Das Projekt "Wertschöpfung durch Wertschätzung"

07.12.2010 10.12 von Susanne Altenburg-Hluscik

 

Gemeinsam Zukunft schaffen.

„Wertschöpfung durch Wertschätzung“!  So ist der  Name des  2009  von der zur Evers-Gruppe gehörenden Firma Doppelnutzen GmbH und der Stiftung Mensch ins Leben gerufenen Projekts. Es bietet jungen Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, auf dem ersten Arbeitsplatz Fuß zu fassen und einen soliden Grundstein für ihre Zukunft zu legen.

Seit vielen Jahren schon arbeitet die Doppelnutzen GmbH  eng mit  der Stiftung Mensch, die Werkstätten für Menschen mit und ohne Behinderung betreibt und ihren betreuten Mitarbeitern zusammen. Eine Erfolgsstory für beide Seiten und vor allem: eine Erfolgsstory für die direkt vor Ort im Betrieb der Evers-Gruppe arbeitenden Menschen mit Behinderung.

Die gute Alltagserfahrung miteinander war der Grund, das gemeinsame Projekt „Wertschöpfung durch Wertschätzung“  zu initiieren.  Menschen mit Behinderung, die bei der Stiftung Mensch mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen beschäftigt sind und über ein Potential verfügen, einen Arbeitsplatz im ersten Arbeitsmarkt zu füllen, sollten ihre Chance erhalten. Die Firma Doppelnutzen erarbeitete dafür zusammen mit der Stiftung das Arbeitsumfeld und stellte die anfängliche Betreuung  am Arbeitsplatz sicher, damit alles der jeweiligen unterschiedlichen Behinderung angepasst wurde. Mithilfe einer speziellen und individuellen Aufgabenteilung und „Training  on the Job“ wurden zunächst zwei Testarbeitsplätze in Vollzeit eingerichtet. Besonders interessant ist es dabei, dass es sich im Bereich der Dienstleistung für die Evers-Druck um ein „Insourcing- Projekt“ handelt, das heißt diese Arbeiten wurden vormals extern vergeben – an Menschen ohne  Behinderung.

Nach einer Erprobungsphase ist heute klar:  die  Mitarbeiter der Stiftung Mensch sind vollständig akzeptiert als neue Mitarbeiter der Evers-Gruppe.

Ganz normal eben – ein gelungenes Beispiel aus Dithmarschen für gelebte Inklusion und soziale Allianzen.

 

     









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